Auf der Spur der Burg Štěpanice

Lassen Sie die die magische Atmosphäre der Burg unweit von Horní Štěpanice auf sich wirken. Über die Burg, etwa im 13. Jahrhundert erbaut, wurde von Johann von Wallenstein gegründet,  kursieren bis heute allerlei Legenden über Geheimgänge, den  vergrabenen Schatz oder die Burggespenste.  

Länge der Wanderung: ca. 8 km

Vom Zentralparkplatz in Benecko 800 m ü.d.M. machen wir uns auf die Beine, indem wir die rote Beschilderung verfolgen  červená nach Horní Štěpanice. Hinter den Feldern von Mládek begeben wir uns nach links über die Wiese bis an die Stelle, wo einst eine uralte Eiche stand (heutzutage nur noch ein Stumpf), und von dort hinab entlang der kleinen evangelischen Kirche Zur heiligsten Dreifaltigkeit. Horní Štěpanice, die Gemeinde mit dem Namen nach deren Gründer, dem Ritter Stephan, ist interessant wegen der typischen Fachwerkhäuser und sog. „Halsbauten“ (Konskriptions-Nr. 3). Als Baumaterial dienten hier die in Breite aufgestapelten runden und halbrunden Holzklötze. Die Wände der Berghütten haben somit statt der gestreiften Form ein gegliedertes „Mosaik“ krautigen Holzes. Wir laufen noch weiter hinab und in der Straßenkurve biegen wir nach rechts ab auf einen Waldpfad in Richtung Burg von Štěpanice. Der ursprüngliche Sitz von Waldstein verödete mit der Zeit und bis heute ist nur noch eine Ruine übrig geblieben. Dann laufen wir die Hauptstraße bis zur hiesigen Kapelle mit einer Quelle, von der man behauptet, dass das Wasser Heilwirkung hat. Und zurück auf die Hauptstraße über die Straße, die wir hinaufgestiegen sind, und die unterhalb der Burg in die Hauptstraße mündet, dann noch nach links abbiegen bis auf den rot beschielderten Weg  červená, der uns nach Benecko zurückbringen wird.